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Wodurch die Freiheit der Meinungsäußerung gefährdet ist

Die Furcht vor Klagen oder einem Shitstorm in den sozialen Medien sorgt zunehmend für eine „Schere im Kopf“.

Gastkommentare und Beiträge von externen Autoren müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.

Rede-, Presse- und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut und eine wesentliche Voraussetzung für eine lebendige Demokratie. Wir nehmen sie als selbstverständlich an, oft schätzt man sie erst, wenn sie nicht mehr gewährt werden. In vielen Ländern der Welt werden Journalisten bedroht, eingesperrt oder gar ermordet, einfach nur deshalb, weil sie Tatsachen berichten oder ihre Meinung kundtun. Es verwundert, dass in diesem Zusammenhang auch Österreich erwähnt wird, weil sich unser Land in einem offiziellen Ranking verschlechtert hat.

Wer journalistisch tätig ist, erlebt immer wieder Versuche der politischen Beeinflussung, gleich von welcher Couleur. Das ist an sich durchaus legitim, das geschieht selbst durch jede Presseaussendung, jedes Statement. Weniger legitim ist das Ködern durch Inserate bei Wohlwollen oder Druckversuche durch das Stornieren derselben bei Unbotmäßigkeit. Dennoch liegt es an der jeweiligen Redaktion, wie man damit umgeht. Gibt man dem nach, oder wehrt man ab? Man hat die Wahl. Die Pressefreiheit ist dadurch also nicht beeinträchtigt.