Boom und Reformstau in Spanien

Die Anzeichen mehren sich, dass der spanische Tourismus seinen Zenit erreicht hat. Aber noch ist der Sektor der maßgebliche Konjunkturmotor des Landes.
Die Anzeichen mehren sich, dass der spanische Tourismus seinen Zenit erreicht hat. Aber noch ist der Sektor der maßgebliche Konjunkturmotor des Landes.(c) REUTERS (Albert Gea)
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Spaniens Baubranche kurbelt zehn Jahre nach dem Crash des Immobilienmarkts wieder die Konjunktur an. Aber die finanziellen und politischen Altlasten bleiben ein Risiko.

Madrid. Baukräne ragen allerorten an Spaniens Urlaubsküsten in den Himmel. Auch in den Zentren der großen Städte wie Madrid oder Barcelona künden große Werbetafeln von zahlreichen neuen Wohnungsprojekten. Es ist unübersehbar: Die Baubranche boomt wieder. Die Immobilienkrise, die vor rund zehn Jahren das spanische Königreich zum Wanken brachte, scheint überwunden zu sein.

Inzwischen gilt Spaniens Immobilienmarkt als einer der wichtigsten Motoren für neue Beschäftigung. Was dazu beiträgt, dass die Arbeitslosenquote, die am Höhepunkt der Krise bei 26 Prozent lag, inzwischen auf 14 Prozent fiel.

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