Der ATX ist um 0,61 Prozent höher. Sehr ruhiger Handel in Wien.
Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 16,26 Punkte oder 0,61 Prozent auf 2.666,58 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 14 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.653 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones; New York +0,77 Prozent, DAX; Frankfurt +0,50 Prozent und CAC-40; Paris +0,30 Prozent.
Händler berichteten von einem sehr ruhigen und umsatzschwachen Wochenbeginn. "Die Börsenfeiertage in London und Tokio hinterlassen hier deutliche Spuren", hieß es von einem Marktteilnehmer. "Auch das Rettungspaket für Griechenland zeigte keine deutlichen Auswirkungen an den Märkten", hieß es weiter. Nach verhaltendem Verlauf drehten die großen europäischen Märkte am Nachmittag im Windschatten der freundlichen Wall Street nach oben. Die Meldungslage in Wien war von Analystenkommentaren dominiert.
Unter den Indexschwergewichten konnten sich OMV angesichts steigender Rohölnotierungen um 1,40 Prozent auf 27,45 Euro verbessern. Telekom Austria schlossen um 1,20 Prozent befestigt bei 10,10 Euro. voestalpine gaben hingegen um 1,06 Prozent auf 28,11 Euro nach.
Finanzwerte zählten europaweit zu den Verlierern. Die heimischen Bankwerte konnten sich in dem negativen Umfeld aber ganz gut halten. So gewannen Raiffeisen International 0,22 Prozent auf 37,08 Euro. Erste Group schlossen mit plus 0,18 Prozent auf 33,86 Euro.
Zur Erste Group wurde nach den am Freitag veröffentlichten Ergebnissen eine Vielzahl an Analystenkommentaren publik. So hat Goldman Sachs das Kursziel von 43 auf 45 Euro erhöht und HSBC von 37 Euro 44 Euro. UBS hat das Erste-Kursziel von 30 auf 34 Euro angehoben, die Societe Generale revidierten ihren Zielpreis von 26 auf 31 Euro nach oben.
Stark zeigten sich erneut Palfinger mit einem Kursanstieg um 2,22 Prozent auf 20,74 Euro. bwin legten 3,78 Prozent auf 42,00 Euro zu und Semperit stiegen um 1,79 Prozent auf 31,79 Euro. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Semperit-Kursziel von 35 auf 37 Euro angehoben.
Für Strabag wurde das Kursziel hingegen seitens der Deutschen Bank von 30 auf 26 Euro gekürzt. Die Aktien des Baukonzerns gewannen dennoch um 2,42 Prozent auf 20,33 Euro.
(APA)