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Ach, Alexa: Sei fair zu deiner Puppe!

Magd. Amme. Prostituierte. In einer Fabrik für Puppen in Dalian, China.
Magd. Amme. Prostituierte. In einer Fabrik für Puppen in Dalian, China.FRED DUFOUR / AFP / picturedesk.com.
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Der Ton Alexa gegenüber. Ich war erschrocken. Das war so hingebellt gewesen. Der Mann hatte Alexa angeschrien, als hätte sie einen Fehler gemacht. Alexa ist aber eine Maschine. Wir und unsere technical aliens: vom Umgang mit Smart Speakern, Pflegerobotern und Sexpuppen.

„Alexa“, schnauzte der Hausherr auf der Upper West Side in Manhattan den schwarzen Zylinder auf dem Tisch an. „Alexa. The music is too loud.“ Harsch hatte der Hausherr das gesagt. Unwirsch. Als ginge es darum, einem Hund einen Verweis zu erteilen. Aber. Die Musik war sofort leiser geworden. Statt dem raumfüllenden symphonischen Schwelgen war die Musik nur noch raunender Hintergrund, und der Hausherr ging in die Küche, den Chardonnay und den Wodka zu holen.

Der Ton Alexa gegenüber. Ich war erschrocken. Das war so hingebellt gewesen. Die Lautstärke. Der Mann hatte sie doch selbst so gewollt gehabt. Und dann. Er hatte Alexa angeschrien, als hätte sie einen Fehler gemacht. Als wäre sie eine Angestellte, die wissen sollte, was sie zu tun hat, wenn Gäste ins Zimmer kommen. Alexa ist aber keine Angestellte. Alexa ist eine Maschine.