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Formel 1: Bottas gegen Hamilton, Hamilton gegen Bottas

Spanish Grand Prix
REUTERS
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Die Formel 1 dreht sich auch beim GP von Barcelona wie gewohnt im Kreis: Mercedes dominiert, Valtteri Bottas und Lewis Hamilton liefern sich das einzige Duell. Der Finne steht auf Pole Position, Tagessieg und WM-Titel sind noch offen. Und der Rest? Er fährt hinterher.

Vier Rennen, vier Doppelsiege von Mercedes - und auch beim GP von Barcelona ist keine Trendwende in Sicht. Denn Valtteri Bottas und Lewis Hamilton setzten auch im Qualifying ihr team-internes Privatduell mit Streckenrekorden (1:15,406 Min.) fort, der Finne setzte sich diesmal vor dem Briten in Szene und startet am Sonntag (14.15 Uhr, live ORF1) zum neunten Mal in seiner Karriere aus der Pole Position. Hamilton (+0,643) folgt vor Sebastian Vettel (Ferrari, +0,866).

Hamilton und Bottas, die sich die vier Siege bisher aufteilten, gaben sich in Katalonien betont als Teamplayer. Spitzt sich ihr Zweikampf an der Spitze zu, werden sie auch rein äußerlich wieder Einzelkämpfer werden. Signale dafür hat der Motorsport-Chef bereits registriert. "Die sind schon seit einiger Zeit nicht mehr ganz so freundlich miteinander. Wenn du einen Punkt von der Führung in der Weltmeisterschaft entfernt bist, hört es sich auf mit den Freundlichkeiten", erklärte Toto Wolff.

Beide würden, so Wollf, nun spüren: "Dass auf der anderen Seite der Garage ein richtiger Gegner wartet", erklärte Wolff. "Das ist gut, solange man das einigermaßen in Zaum hält. Das wird jetzt Aufgabe des Teams sein. Aber die Rivalität muss man so nehmen, wie sie ist und die ist gut."

Vor drei Jahren eskalierte in Barcelona der Mercedes-Zweikampf im Titelrennen zwischen Hamilton und Nico Rosberg in einem Crash. Wolff hofft, dass sich Geschichte nicht wiederholt. "Das Verhältnis zwischen Hamilton und Rosberg war am Ende sehr schlecht. Mit Valtteri ist der Respekt noch da - mit Betonung auf noch", sagte Wolff. Das Rennen am Sonntag könnte bereits zeigen, welche Richtung die Beziehung der beiden Mercedes-Stars nimmt. Wolff: "Beide wissen, dass es in der ersten Runde darauf ankommt vorne zu sein, weil das Überholen hier schwierig ist."

Wird Toto Wolff F1-Chef? „Lauter Fabeln!"

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat die Gerüchte, wonach er nach seinem Vertragsende 2020 neuer Formel-1-Chef werden könnte, dementiert. "Da würde ich meinen Job nicht ernst nehmen, wenn ich mich an solchen Spekulationen beteiligen würde. Das ist im Bereich der Fabeln einzuordnen", sagte der 47-jährige Wiener.

Vor dem Europa-Auftakt der Formel 1 in Barcelona war Wolff in einem Medienbericht als möglicher Nachfolger von Formel-1-Schirmherr Chase Carey ins Spiel gebracht worden. Die US-Unternehmensgruppe Liberty Media hatte die wichtigste Automobil-Rennserie der Welt im Jahr 2016 übernommen, Carey ist Vorstandschef und Geschäftsführer deren Formel-1-Gruppe. "Da hat ein Journalist eine lustige Geschichte geschrieben, die voll ist mit irgendwelchen Spekulationen", sagte Wolff und betonte: "Ich bin noch lange bei Mercedes und habe die super Aufgabe, dieses Team hier führen zu können. Das macht Spaß und ist nicht etwas, das ich ändern möchte."