Manchester City ist englischer Meister

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APA/AFP/GLYN KIRK

Der 4:1-Sieg in Brighton beschert Pep Guardiola und Manchester City den Gewinn der Premier League. Liverpool hat erneut das Nachsehen, wartet weiter auf den ersten Titel seit 1990. Tottenham schießt Salzburg in die Champions League.

Manchester City ist englischer Fußball-Meister. Die „Citizens“ gewannen am Sonntag in der letzten Runde das Auswärtsspiel gegen Brighton mit 4:1 und beendeten die Premier League damit einen Punkt vor Champions-League-Finalist Liverpool, dessen Heim-2:0 gegen Wolverhampton wertlos war.

City gelang als erstem Club seit Manchester United vor zehn Jahren in der englischen Liga die erfolgreiche Titelverteidigung, die Truppe von Pep Guardiola trug sich zum insgesamt sechsten Mal in die Meisterliste ein. Liverpool hingegen muss weiter auf die erste Meisterschaft seit 1990 warten - und das, obwohl man 97 Zähler ergatterte. Nur zweimal holte ein Team in der Premier-League-Geschichte mehr Punkte: ManCity in dieser (98) und in der vergangenen Saison (100).

Premier League - Brighton & Hove Albion v Manchester City
REUTERS

Außerdem steht seit Sonntag auch endgültig fest, dass Red Bull Salzburg fix in der Champions-League-Gruppenphase steht. Tottenham beendete die Liga an vierter Stelle und ist dadurch ebenso wie der zweite Champions-League-Finalist Liverpool fix für die Königsklasse qualifiziert.

Achte Champions League für Österreich

Österreich ist in der kommenden Saison zum achten
Mal seit deren Einführung 1992 in der Fußball-Champions-League
vertreten. Mit dem vierten Endrang von Champions-League-Finalist
Tottenham in der englischen Premier League steht fest, dass Red Bull
Salzburg als österreichischer Meister im Herbst einen Fixplatz in
der Gruppenphase erhält.

Der Vorgängerclub SV Salzburg war bereits 1994 für die
Königsklasse qualifiziert. Zudem waren dort bisher zweimal Rapid
Wien (1996 und 2005) und einmal die Wiener Austria (2013) vertreten.
Die bisher mit Abstand größten Erfolge österreichischer Clubs in der
Champions League fuhr aber Sturm Graz ein.

Die Grazer waren von 1998 bis 2000 dreimal in Folge in der
Königsklasse vertreten. Im Jahr 2000 erreichten sie als
Gruppensieger die damalige Zwischenrunde, mussten sich dort erst dem
späteren Finalisten Valencia und Manchester United geschlagen geben.

Sturm zeichnet für nicht weniger als sieben von neun bisher
gewonnenen Spielen von ÖFB-Clubs in der Eliteliga verantwortlich.
Die weiteren landeten SV Salzburg 1994 bei AEK Athen (3:1) und die
Austria 2013 gegen Zenit St. Petersburg (4:1). Die Gesamtbilanz
österreichischer Vertreter ist mit neun Remis und 30 Niederlagen in
48 Spielen klar negativ. Das Torverhältnis lautet 34:96.

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