Auf längere Sicht wachsen sie aber langsamer. Gesucht sind Tech-Fonds.
Wien.Die heimischen Investmentfonds haben im April weiter zugelegt. Auf Einjahressicht lag die durchschnittliche Performance im arithmetischen Mittel bei plus 2,65 Prozent – nach plus 2,16 Prozent im Vormonat März. Das geht aus der aktuellen Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) hervor.
Auf längere Sicht hat sich das Wachstum hingegen etwas verlangsamt. Im April belief sich die Fünf-Jahres-Performance auf plus 3,57 Prozent. Im März hatte sie noch bei plus 5,33 Prozent gelegen. Von den insgesamt 1188 Fonds mit einer entsprechend langen Historie lagen im abgelaufenen Monat 1099 auf Fünf-Jahres-Sicht im Plus, 83 im Minus, und zwei performten unverändert. Bei der kürzer laufenden einjährigen Performance standen mit Ende März 1193 Fonds im Plus, fünf blieben unverändert und 362 notierten im Minus.
Gesucht waren einmal mehr Technologiefonds. Auf Fünfjahressicht lag an erster Stelle laut VÖIG-Daten der Raiffeisen-Technologie-Aktien-Fonds mit plus 22,00 Prozent. An zweiter Stelle rangierte der Espa-Stock-Techno-Fonds der Erste Asset Management (EAM) mit plus 20,94 Prozent, gefolgt vom „DSC EQ Fund – Inform. Technology“ der Gutmann KAG mit plus 17,51 Prozent. Die größten Verlierer waren hingegen der Espa Stock Istanbul der EAM mit minus 10,12 Prozent und der Strategic Commodity Fund der Spängler Iqam Invest (minus 9,6 Prozent). (APA/est)
("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.05.2019)