Zufriedenheit

Der Job nervt nicht

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Österreichs Arbeitnehmer sind motiviert und zufrieden.

Die Personalchefs hierzulande können sich freuen: Die österreichischen Arbeitnehmer machen ihren Job gerne. Das zeigt die EY-Jobstudie, für die rund 1000 Arbeitnehmer befragt wurden.

  • Neun von zehn sind laut eigenen Angaben zufrieden, fast die Hälfte davon uneingeschränkt.
  • Bei genauso vielen ist auch die Motivation vorhanden, aber nur ein Drittel ist hochmotiviert.
  • Acht von zehn Befragten fühlen sich anerkannt und wertgeschätzt.
  • Am zufriedensten sind Mitarbeiter in Tirol, im Burgenland und in Oberösterreich. Hier gibt jeder Zweite an, zufrieden zu sein. In Vorarlberg oder Salzburg sind hingegen nur vier von zehn zufrieden in ihrem Job.
  • Frauen sind zufriedener und motivierter als Männer: Jede Zweite ist uneingeschränkt zufrieden und mehr als ein Drittel ist hochmotiviert. Bei den Männern sind nur rund vier von zehn uneingeschränkt zufrieden und drei von zehn hochmotiviert.
  • Die größten Motivationsfaktoren sind übrigens nicht Dienstwägen, Versicherungen oder sonstige Anreize, sondern ein gutes Verhältnis zu den Kollegen, eine spannende Tätigkeit und günstige sowie flexible Arbeitszeiten.
  • Geld spielt eine untergeordnete Rolle. Nur vier von zehn Männern lassen sich durch monetäre Anreize motivieren, bei Frauen sind es nicht einmal drei von zehn. Am zufriedensten sind übrigens Vielverdiener (über 60.000 Euro pro Jahr) und Geringverdiener (unter 20.000 Euro). Alle, deren Verdienst in der Mitte liegt, sind vergleichsweise unzufrieden und weniger motiviert.
  • Junge Arbeitnehmer und Mitarbeiter über 50 sind am zufriedensten. Hier ist jeder Zweite gerne in seinem Job. Bei den Altersgruppen dazwischen sind nur vier von zehn zufrieden. Ähnlich ist es auch bei der Motivation: Je älter die Arbeitnehmer, desto motivierter sind sie.
  • Und wer im öffentlichen Dienst arbeitet, ist motivierter und zufriedener als Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft.