Gamon im Chat: "Schwer vorzustellen, wie wir diese Blamage gut überstehen"

Claudia Gamon
Claudia Gamon(c) Clemens Fabry, Presse

NachleseDie Spitzenkandidatin der Neos für die EU-Wahl war zu Gast im „Presse"-Chat. Sie antwortete auf Fragen zu einem EU-Heer, den Vereinigten Staaten von Europa, zum „Ibiza-Video“ - und zu Matthias Strolz.

Über den Chatgast:

Die 30-jährige Nationalratsabgeordnete Claudia Gamon ist die Nummer eins auf der EU-Kandidatenliste der Neos. Damit folgt sie Angelika Mlinar nach, die sich wegen mangelnder Unterstützung durch die Partei zurückzog und jetzt in Slowenien antritt. Mit Mlinar hatten die Neos gleich beim ersten EU-Anlauf im Jahr 2014 8,1 Prozent und ein Mandat geholt. Gamons Ziel ist es nun, "stärker abzuschneiden" und ein zweites pinkes Mandat zu erreichen. Um das zu erreichen setzt sie neben der Vision von den "Vereinigten Staaten von Europa“ und einem dazugehörigen "EU-Pass für alle“ auf ihre Stellung als einzige weibliche Spitzenkandidaten. So ist auf zahlreichen Plakaten der Appell zu lesen: „Meine Herren."

Politische Erfahrung hat die Jüngste im Feld der Listenersten bereits einige gesammelt. Schon während des (mit Master beendeten) Studiums International Management/CEMS engagierte sie sich für die Jungen Liberalen in der Hochschulpolitik, sie war zweimal Spitzenkandidatin bei den ÖH-Wahlen. Seit Oktober 2015 ist die am 23. Dezember 1988 in Feldkirch geborene Vorarlbergerin Abgeordnete zum Nationalrat.