Ein Haus mit Hunderten Besitzern?

Bitcoin war gestern, jetzt sollen Immobilien auf der Blockchain landen.

Wien. Mehr als nur Hype? Die Technologie Blockchain mag durch Kryptowährungen wie Bitcoin bekannt geworden sein. Ihr Nutzen könnte aber ganz woanders liegen. „Man muss die Technologie und den Kryptosektor auseinanderhalten“, sagt Walter Strametz. Der Gründer des Start-ups Element36 gehört zu den Initiatoren der Fachtagung „Blockchain Real“, die am 28. Mai in Wien stattfindet. „Wir bringen die Branche zusammen, um die Möglichkeiten der Technologie auszuleuchten“, so Strametz. „Die Presse“ ist Medienpartner des vom Linde-Verlag veranstalteten Events.

Mehrere Start-ups werden Projekte rund um die „Tokenization“ von Immobilien präsentieren. Dabei geht es – vereinfacht gesagt – um die Aufteilung von Immobilienbesitz auf mehrere Menschen. Dank Blockchain könnten Immobilien zur liquide handelbaren Ware werden und einzelne Häuser Hunderte Besitzer haben. Dasselbe gilt theoretisch für jedes Asset: von Kunst bis Oldtimer.

Zu den Start-ups, die sich bei der „Blockchain Real“ präsentieren, gehören Bocksquare und Crowdlitoken. Speaker kommen von etwa Bitpanda, KPMG, Baker McKenzie und der FMA. (red.)