Kärnten: Bei Unfall mit Tankwagen 3000 Liter Diesel ausgelaufen

Der Lastwagen war auf einer Landesstraße ins Schleudern geraten und kam auf einem angrenzenden Acker zum Stehen.

Bei einem Unfall mit einem Tankwagenzug sind am Donnerstagvormittag im Bezirk St. Veit an der Glan 3.000 Liter Diesel ausgelaufen. Das Unglück ereignete sich kurz nach 10.00 Uhr auf der Metnitz-Landesstraße (L62) zwischen St. Salvator und Friesach. Der 30-jährige Lenker geriet rechts auf das Straßenbankett. Als er den Lkw zurück auf die Fahrbahn lenken wollte, geriet der Laster ins Schleudern.

Der Tankwagenzug querte laut Polizei die Fahrbahn und kam auf der Seite liegend in einem angrenzenden Acker zum Stillstand. Der Diesel lief aus, weil bei dem Unglück der Tankbehälter beschädigt wurde. Der Kärntner Landeschemiker und der Katastrophenschutzbeauftragte des Bezirks koordinierten die Maßnahmen. Der Diesel wurde in ein anderes Tankfahrzeug umgepumpt, bevor der Lkw mit zwei Schleppkränen geborgen und abtransportiert wurde. Das kontaminierte Erdreich wurde abgetragen. Die L62 war während der Arbeiten, an denen die Freiwilligen Feuerwehren St. Salvator, Friesach und St. Veit an der Glan beteiligte waren, gesperrt.

Der Lenker des Tankwagens wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land war nicht alkoholisiert, wie ein Test ergab.