Essen & Trinken

Das Revival der Wiener Kaffeeröster

Philip Feyer hat zuerst das Café Jonas Reindl eröffnet, in seiner zweiten Filiale in der Westbahnstraße röstet er auch selbst – vorwiegend im skandinavischen Stil, also wesentlich heller als bei der dunklen italienischen Röstung.
Philip Feyer hat zuerst das Café Jonas Reindl eröffnet, in seiner zweiten Filiale in der Westbahnstraße röstet er auch selbst – vorwiegend im skandinavischen Stil, also wesentlich heller als bei der dunklen italienischen Röstung.(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Nach den kleinen Cafés, denen Herkunft, Qualität und vor allem Filterkaffee wichtig ist, folgt nun der nächste Schritt. Die Wiener Kaffeeröster werden wieder mehr.

Zuerst waren es die vielen, kleinen Cafés, die in der Stadt aufgefallen sind. So unterschiedlich sie alle sind, gemeinsam ist ihnen, dass sie von Menschen betrieben werden, die mit viel Herzblut an die Sache herangehen, sich genau überlegen, woher der Kaffee kommt und welche Schritte er vom Feld bis in die Tasse absolviert hat. Deshalb sollte er lieber nicht in allzu viel Milch und Zucker ertränkt werden, sondern am besten als Filterkaffee oder zumindest als Espresso verabreicht werden, um die vielen Geschmacksnuancen nicht zu verstecken. Gern wird auch im Gegensatz zur dunklen italienischen Röstung der hellen skandinavischen Röstung der Vorzug gegeben, die fruchtigere Noten und mehr Säure hervorbringt.

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