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Innenpolitik

FPÖ: Wut, Schock und Tränen

Der neue starke Mann der FPÖ? Bundespräsident Van der Bellen nannte Norbert Hofer gestern schon „designierten“ FPÖ-Chef. Mit Kickl soll er im Duo in die Wahl ziehen.
Der neue starke Mann der FPÖ? Bundespräsident Van der Bellen nannte Norbert Hofer gestern schon „designierten“ FPÖ-Chef. Mit Kickl soll er im Duo in die Wahl ziehen.(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)
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Das Ende einer harmonischen Kurzzeitbeziehung: In der FPÖ fühlt man sich von Sebastian Kurz vorgeführt. Türkis sei eben doch nur das alte Schwarz.

Die eine Frage ist: Wie soll die ÖVP jemals wieder mit der FPÖ regieren können? Die andere: Wie soll die ÖVP ohne FPÖ regieren können? Wenn sie ihre restriktive Zuwanderungspolitik fortführen will.

Diese beiden Fragen stellt man sich derzeit auch in der FPÖ. Und nach Ersterem sieht es derzeit ganz und gar nicht mehr aus. Wieder einmal fühlen sich die Freiheitlichen von der ÖVP hintergangen und vorgeführt. Dabei hat es in den vergangenen Monaten so gut aussehen, man hat Vertrauen zueinander gefasst. Das Misstrauen, das das Verhältnis seit Wolfgang Schüssel und Jörg Haider geprägt hat, war wie weggeblasen. Und nun: Fassungslosigkeit und Wut.