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Innenpolitik

Die gute und die schlechte Nachricht für Michael Ludwig

Der SPÖ-intern mächtige Bürgermeister Michael Ludwig lehnt für Wien ein Vorziehen der im Herbst 2020 fälligen Wahl ab.
Der SPÖ-intern mächtige Bürgermeister Michael Ludwig lehnt für Wien ein Vorziehen der im Herbst 2020 fälligen Wahl ab.(c) Clemens Fabry
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Die Wiener SPÖ verliert ihr Drohpotenzial eines blauen Bürgermeisters.

Wien. Die Neuwahl im Bund hat auch gravierende Auswirkungen auf Österreichs bevölkerungsstärkstes Bundesland, auf Wien. Nicht nur, dass SPÖ-Bundeschefin Pamela Rendi-Wagner genauso Wienerin wie Bundeskanzler Sebastian Kurz Wiener ist – was auch für Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus gilt, beide mit deren höchst zweifelhaften Ibiza-Erfahrungen, die zu ihrem Rücktritt geführt haben. Laut Fahrplan wird in Wien im Herbst des nächsten Jahres gewählt. Das soll auch so bleiben.

Daran hat Bürgermeister und SPÖ-Landesvorsitzender Michael Ludwig keine Sekunde zweifeln lassen. Er sieht keinerlei Veranlassung, sich nun an den Bund gleichsam „anzuhängen“. Dafür gibt es mehrere Gründe.