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Alle Reformen im ORF abgesagt

ORF-Chef Wrabetz (l.) teilte dieses Foto mit „ZiB“-Mann Tobias Pötzelsberger stolz auf Facebook.
ORF-Chef Wrabetz (l.) teilte dieses Foto mit „ZiB“-Mann Tobias Pötzelsberger stolz auf Facebook.(c) ORF (Hans Leitner)

Das Ende der türkis-blauen Regierung bedeutet auch, dass die lang geplante ORF-Reform vertagt ist und Alexander Wrabetz bessere Chancen hat, bis zum Ende seiner Amtszeit Generaldirektor zu bleiben.

Eine gewisse Ausgelassenheit ist dem Reporterteam am ORF-Bildschirm derzeit nicht ganz abzusprechen. Das muss die Mischung aus angespannter Konzentration, Erschöpfung und Zufriedenheit sein. Die tagelange Liveberichterstattung zu Ibiza-Video, Strache-Rücktritt und Regierungsende am Wochenende, aber auch die tiefer gehenden Recherchen und Interviews in den Abendsondersendungen sind der Info-Mannschaft des ORF gelungen. Die rund neunstündige Übertragung am Samstag kam insgesamt auf 3,6 Millionen Zuseher, der Spitzenwert während der Rede von Kanzler Kurz um 19.45 Uhr lag bei 2,12 Millionen Zusehern, die „ZiB 1“ erreichte die höchste Reichweite seit 2007.