Google darf Huawei vorerst weiter beliefern

(c) REUTERS (PHILIPPE WOJAZER)
  • Drucken

Die US-Firmen bekommen drei Monate Schonfrist.

Washington. Im Streit um den Ausschluss des Netzausrüsters Huawei vom US-Markt hat die Regierung in Washington einen Aufschub von drei Monaten für Technologieexporte an den chinesischen Konzern gewährt. Bis zum 19. August dürfen US-Unternehmen wie Intel oder Qualcomm ihre Produkte weiter an Huawei liefern, teilte Handelsminister Wilbur Ross mit. Das gilt auch für technologische Unterstützung durch Google. Die Zeitspanne von drei Monaten werde für Software-Updates und die Erfüllung anderer Vertragsverpflichtungen benötigt, erklärte Handelsminister Ross weiter. (ag)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.05.2019)

Mehr erfahren

Tech

Trump zwingt Huawei in die Knie

Nach Google wendet sich auch die britische Chipschmiede ARM von Huawei ab. Peking ist alarmiert und ruft zu Tech-Autarkie auf.
Tech

Mobilfunker werfen Huawei-Geräte aus dem Sortiment

In Großbritannien und zum Teil auch in Japan distanzieren sich erste Mobilfunkanbieter von dem chinesischen Hersteller. Mit dem Entzug der ARM-Lizenz hat Huawei auch an der Hardware-Front hart zu kämpfen.
Tech

Huawei: Die Krux ist der App Store

Ohne Apps wird Huawei scheitern. Das haben Microsoft und BlackBerry schon vorgemacht. Das neue Betriebssystem kann Schwächen haben, aber es muss einen prall gefüllten App Store haben.
Tech

Was das Huawei-Verbot für Smartphone-Besitzer weltweit bedeutet

Die USA haben ihren Kampf gegen den chinesischen Smartphone-Riesen Huawei auf ein neues Level gehoben. Und riskiert damit die Sicherheit von Millionen Smartphone-Nutzern.
Smartphones des chinesischen Elektronikkonzerns Huawei dürften durch den Technologie-Bann der US-Regierung in ihrer Nutzbarkeit stark eingeschränkt werden.
Tech

Huawei-Bann trifft Chip-Branche ins Mark

Der zweitgrößte Smartphone-Hersteller der Welt erhält keine Google-Produkte mehr. Das rüttelt Chiphersteller weltweit durch – auch in Österreich.

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.