Ibiza-Video: Strache entschuldigt sich bei Unternehmen

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Heinz-Christian bei seinem Rücktritt, l.: Beate Hartinger-Klein, r.: Karin Kneisslimago images / Viennareport

Dass er die Unternehmer in dem Video als angebliche Spender genannt habe, sei „Ausdruck schlichter Prahlerei“ gewesen, meinte der Ex-FPÖ-Chef.

Der aus allen Funktionen zurückgetretene ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache entschuldigt sich bei den im verhängnisvollen "Ibiza-Video" als angebliche Spender genannten Unternehmen. "Meine in dem besagten Video-Mitschnitt dargestellte Nennung dieser prominenten Unternehmerpersönlichkeiten war ein Ausdruck schlichter Prahlerei, nicht mehr", sagte er am Dienstag.

Strache hatte in dem 2017 heimlich und unter Einsatz von Lockvögeln stattgefundenen Treffen auf Ibiza behauptet, die österreichischen Unternehmer René Benko, Gaston Glock, Heidi Goëss-Horten sowie der Glücksspielkonzern Novomatic hätten Geldzuwendungen zugunsten von Vereinen getätigt.

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"Hierbei wird der Eindruck erweckt, diese Zuwendungen seien der FPÖ zu Gute gekommen", sagte Strache. Dass es tatsächlich dazu gekommen ist, bestreitet der zurückgetretene langjährige FPÖ-Obmann abermals: "Hierzu stelle ich richtig, dass es nach meiner Kenntnis unter meiner Obmannschaft keinerlei solcher Zuwendungen, weder an die FPÖ, noch an solche der FPÖ nahstehende Vereine gegeben hat." Außerdem entschuldigt er sich bei den benannten Personen "mit dem Ausdruck tiefen Bedauerns".