Casinos Austria wollen beim Personal sparen

Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner
Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner(c) Clemens Fabry

Es soll zu aber keinem direkten Stellenabbau kommen, so Generaldirektorin Glatz-Kremsner. Mit flexibleren Arbeitszeiten sollen die Spitzen gut abgedeckt werden können.

Die Casinos Austria wollen beim Personal sparen, aber ohne Personalabbau. Beim Umsatz ist hingegen Wachstum geplant, vor allem im Internet, sagte die seit Anfang Mai amtierende Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung".

"Wir haben turbulente Zeiten gehabt, was die Eigentümer und die Frage des Vorstandes betrifft", so Glatz-Kremser, aber inzwischen sei Ruhe eingekehrt. Die Casinos Austria haben - mit der tschechischen Sazka, der Novomatic und der Staatsbeteiligungsholding ÖBAG - "eine stabile Struktur und große, selbstbewusste Eigentümer". Dass die ÖBAG "das Beteiligungsmanagement stärker in die Hand nehmen will, finde ich richtig, und ich gehe davon aus, dass wir eine gute Kooperation haben werden".

Bei den Casinos gebe es "Optimierungspotenzial", in die zwölf Casinos soll ein zweistelliger Millionenbetrag investiert werden. Zugleich sei mit der Belegschaftsvertretung ein Paket geschnürt worden, um die Personalkosten zu senken. Dabei gehe es aber nicht um Stellenabbau, sondern um flexiblere Arbeitseinteilungen. Die Anzahl der Mitarbeiter solle nicht sinken, aber die Mitarbeiter weniger arbeiten und weniger kosten und dennoch sollen die Spitzen gut abgedeckt werden können. Auch wenn die aktuellen Maßnahmen nicht zu einer Personalreduktion führen, "am Ende des Tages wird es schon eine Reduktion geben, vor allem, weil wir natürliche Abgänge nicht nachbesetzen werden bzw. nur dort, wo es anders absolut nicht geht. Es gibt keine Kündigungen.", so Glatz-Kremsner.