Europa

Die Schlüsselstaaten bei der Europawahl

#votetogether heißt die Kampagne, die der deutsche Fotograf Wolfgang Tillmans kreierte. Mit Plakaten in den Sprachen der Union ruft er dazu auf, an der Wahl zum EU-Parlament teilzunehmen.
#votetogether heißt die Kampagne, die der deutsche Fotograf Wolfgang Tillmans kreierte. Mit Plakaten in den Sprachen der Union ruft er dazu auf, an der Wahl zum EU-Parlament teilzunehmen.Wolfgang Tillmans

In mehreren Ländern wird der Sonntag große Verwerfungen in der Parteienlandschaft bringen. Sie werden das Machtgefüge in der EU wesentlich ändern.

Brüssel/Wien. Noch ehe nur ein Stimmzettel ausgezählt ist, herrscht Klarheit: Diese Wahlen zum Europäischen Parlament werden ein weltanschaulich so stark fragmentiertes Parteienbild ergeben wie noch nie zuvor in der 40-jährigen Geschichte dieser größten länderübergreifenden Wahl der Welt. Die beiden größten Parteifamilien, die Europäische Volkspartei sowie die Sozialdemokraten, werden erstmals nicht mehr gemeinsam die absolute Mehrheit stellen.

In mehreren Mitgliedstaaten stehen signifikante Umwälzungen bevor – vor allem erstmals in allen großen. „Die Presse“ hat jene Staaten analysiert, auf die man am Sonntagabend ein besonderes Augenmerk legen muss, um die Rahmenbedingungen zu verstehen, unter denen das neue Europaparlament ab 2. Juli für fünf Jahre agieren wird.

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