Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

"Smashed to Pieces"-Schriftzug auf anderem Flakturm aufgetaucht

Der Schriftzug ist auf dem Flakturm im dritten Bezirk aufgetaucht.Nikolaus Jilch
  • Drucken

Der bekannte Schriftzug ("Smashed to pieces"), der Ende April vom Haus des Meeres entfernt wurde, ist nun auf dem Flakturm im Arenbergpark in Wien wieder aufgetaucht.

Er gehörte zu den bekanntesten künstlerischen Schriftzugen Wiens: „Smashed to Pieces (in the still of the night)“ des Künstlers Lawrence Weiner. Seit 1991 war diese Wortskulptur - ein Mahnmal gegen den Faschismus - auf dem Flakturm in Mariahilf zu sehen, in dem das Haus des Meeres untergebracht ist.

Nun ist, wie der „Standard" berichtet, eine Nachahmung dieses bekannten Schriftzugs, der Ende April am Dach des Haus des Meeres übermalt worden war, wieder aufgetaucht  - und zwar auf einem anderen Flakturm: Jenem im Arenbergpark. Wer für diese Guerilla-Aktion verantwortlich ist ist ebenso ungeklärt wie die Frage, wie der oder die Aktionisten den - an sich gesperrten- Flakturm überhaupt betreten konnten.

Die Wortskulptur  selbst gehört übrigens nicht mehr dem Künstler selbst- die Wiener Sammlerin Franziska Hausmaniger hat ihn vor einiger Zeit erworben und die Idee geboren, den Schriftzug im Schwanzer-Trakt der Universität für Angewandte Kunst neu anbringen zu lassen. Derzeit laufen die Gespräche, die Angewandte ist interessiert. Mit der Guerilla-Aktion am Flakturm habe man jedenfalls nichts zu tun, sagt eine Sprecherin zur „Presse".

Kritik am Haus des Meeres

Dass Weiners Schriftzug überhaupt vom Haus des Meeres im Zuge des Ausbaus des Zoos entfernt worden war, hat für einige Kritik gesorgt. Der US-amerikanische Künstler selbst bestand schließlich darauf, dass sein Schriftzug (der an einer Seite des Flakturms auch in Deutsch zu lesen war) übermalt werde.

 

(red. /mpm)