Böse Bewerbungsfragen: „Sind Sie Jäger oder Sammler?“

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Serie, Teil 20. Wir klären die Antwort auf eine Frage, die im Vorstellungsgespräch schnell zur Stolperfalle werden kann.

Warum will der Recruiter wissen, ob Sie Jäger oder Sammler sind? Immerhin haben wir so viele Supermärkte rundherum, dass man weder noch sein muss. Hier geht es gar nicht um die Frage selbst, sondern darum, was für eine Art Frage es ist – nämlich eine Entscheidungsfrage.

Der Personaler fragt: „Sind Sie Jäger oder Sammler?“

Zwei mögliche Antworten:
„Ich würde mich eher als Sammler sehen, ich bin gut im Recherchieren von Informationen, kann beurteilen, was relevant ist und was nicht und welche Entscheidungen sich positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken. Und privat sammle ich Uhren.“

„Ich würde mich eher als Jäger sehen, weil mich beim Verkaufen mein Jagdinstinkt und meine Freude am Abschuss leiten. Ich habe da einen gewissen sportlichen Ehrgeiz.“

Die Personalberater von Stepstone empfehlen: „Sagen Sie ja nicht, Sie seien beides. Entscheiden Sie sich für eines und begründen Sie schlüssig mit Ihren guten Eigenschaften und je nach Job, warum Sie Jäger oder Sammler sind. Dem Recruiter ist völlig egal, als was Sie sich bezeichnen, er will lediglich Ihre Entscheidungsfähigkeit testen.“

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