Essen & Trinken

Was wir beim Grillen alles falsch machen

Gegrillt wird vor allem dann, wenn das Wetter passt. Was auf dem Rost landet, ist Geschmackssache, beim Wie kann man sich aber Tipps holen.
Gegrillt wird vor allem dann, wenn das Wetter passt. Was auf dem Rost landet, ist Geschmackssache, beim Wie kann man sich aber Tipps holen.(c) Getty Images/EyeEm (Vanessa Alvarez / EyeEm)

Grillen ist der inoffizielle Nationalsport der Österreicher, was uns nicht daran hindert, einiges falsch zu machen. Ein Fleischsommelier, ein Fischhändler und andere Experten erklären, wie man richtig grillt. Mehr Geduld wäre dabei gut.

Grillen kann man natürlich immer und bei jedem Wetter. Versuchen uns doch Grill-Firmen seit Jahren das Wintergrillen schmackhaft zu machen. Aber so wirklich Spaß macht Grillen natürlich erst bei schönem Wetter. Dann, wenn es warm oder sogar ein bisschen heiß ist, wenn das Bier dazu so richtig erfrischt und das draußen Herumstehen angenehm ist. Dann wird mit einer großen Ernsthaftigkeit gegrillt und gern darüber debattiert. „Die Presse am Sonntag“ hat Experten ihres Fachs gefragt, was man denn beim Grillen falsch, richtig oder zumindest besser machen kann.

Meist ist die Glut erst dann besonders gut, wenn schon alles gegrillt ist – zumindest die Hauptspeisen. Dann kann man sie aber immer noch für nutzen, wie der deutsche Grillmeister Manuel Weyer meint, der das Buch „Süß Grillen“ herausgebracht hat. „Ein Griller mit Deckel ist Backrohr und Herd in einem“, sagt er. Man könne das Geschirr, das man zum Kuchenbacken verwendet, auch am Griller einsetzen. Für Einsteiger bieten sich Fruchtspieße an, in einer Marinade aus Zucker, Vanille, Zimt oder anderen Gewürzen. Oder aber kleine Tartelettes, in die eine (zuvor im Tiefkühler durchgefrorene) Kugel Eis gesetzt und darüber Baisermasse gespritzt wird, also eine Eisbombe vom Grill.