Hot: Flatrate-Datentarif für 20 Euro pro Monat

(c) Die Presse/ Barbara Steinbrenner
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Ein LTE-Router von ZTE und unlimitiertes Datenvolumen im ersten Monat gratis. Der Diskontanbieter Hot setzt die Konkurrenz wieder einmal unter Druck.

Der Mobilfunkanbieter Hot (Hofer) ist vor vier Jahren in Österreich gestartet. Ein Pionierprojekt. Eingemietet in das Netz von Magenta (damals T-Mobile) fand Hot unter der Leitung von Ventocom-Chef Michael Krammer nicht nur auf Anhieb zahlreiche Kunden. Es kam wieder Bewegung in den kleinen Markt, den sich damals A1 (Telekom Austria), Drei (Hutchison) und T-Mobile aufteilten. Die steil nach oben zeigende Preiskurve ging ebenso steil wieder hinunter.

Mehr als 850.000 Kunden zählt der Anbieter mittlerweile. Darunter auch zunehmend Business-Kunden. Auch deswegen hat man nun HoT-Business eingerichtet. Spezielle Tarife gibt es nicht, aber dafür eine Web-Oberfläche, um alle SIM-Karten, die in einer Firma vorhanden sind, nach den individuellen Bedürfnissen administrieren zu können. Zudem gibt es ab zwei Rufnummern bereits eine Firmenrechnung.

Neues Angebot rüttelt an Datentarif-Preisen

30 Tage unlimitiertes Datenvolumen um 19,90 Euro. Der LTE-Tarif bietet bis zu 30 Mbit pro Sekunde. Auch hier positioniert sich Hot wieder als günstigster Anbieter. Zudem gibt es auch LTE-Router und -Sticks. Dazu zählt unter anderem ein LTE-Router von ZTE, der für knapp 50 Euro angeboten wird, inklusive einem Monat Gratis-Internet. Danach kostet es 20 Euro pro Monat.

Der ZTE-Router soll aber auch bei Einsteigern durch seine leichte Bedienung auftrumpfen. Die SIM-Karte ist bereits im Gerät. "Einfach nur anstecken und damit man das Passwort auch findet, ist es groß auf der Rückseite. Einfacher geht's wirklich nicht mehr", erklärt Michael Krammer im Gespräch mit der "Presse"

Es ist nicht der erste LTE-Tarif, der bei Hot angeboten wird. "Hot Data" umfasste bisher 5000 Megabyte für knapp sechs Euro pro Monat. Dieser Tarif wurde nun dahingehend geändert, dass er 6000 Megabyte enthält, zum gleichen Preis.

5G - ein Blick in die Zukunft

"Wie sich die Preise bei 5G entwickeln, ist ein weiter Blick in die Zukunft", sagt Krammer. Aber die Vergangenheit habe gezeigt, dass zuerst hoch angesetzt wird, um die Ausbaukosten wieder zu monetarisieren. "Wir als Hot werden uns die Entwicklungen ansehen. Sobald Endgerät und Tarife leistbar sind, werden wir es anbieten", ergänzt der Ventocom-Chef.

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