(Fast) nur die Liebe zählt

Anders als bei einvernehmlichen Nichtmonogamien ist die romantische Liebe zu mehr als einer Person bei Befragten die häufigste Motivation für eine Mehrfachbeziehung, die sogenannten Polyamorie.
Anders als bei einvernehmlichen Nichtmonogamien ist die romantische Liebe zu mehr als einer Person bei Befragten die häufigste Motivation für eine Mehrfachbeziehung, die sogenannten Polyamorie.(c) gemeinfrei

Polyamorie ist in aller Munde – doch was wird darüber gesagt und in den Medien geschrieben? Ein Wiener Forscher macht den Diskurs sichtbar.

Überwindung des Besitzdenkens“, „Traum des erotischen Schlaraffenlandes“ oder doch „politisches Statement“? Die drei Beschreibungen aus verschiedenen Printmedien meinen dasselbe Phänomen. Vor zwölf Jahren erwähnte eine Schweizer Tageszeitung erstmals die „Polyamorie“ im deutschsprachigen Print. Seitdem hat sich die Berichterstattung über die einvernehmlichen Liebesbeziehungen zu mehreren Menschen überschlagen.