Wochenrückblick

Diese fünf Wirtschaftsgeschichten sollten Sie gelesen haben

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Gut gemacht, junger Mann: "Presse"-Wirtschaftsgeschichten nachlesen, nicht ablenken lassen.APA/HERBERT NEUBAUER

Diese Woche berichteten wir über die vielen Facetten der Teilzeit, der mächtigsten Waffe im Handelsstreit - und über Mieter erster und zweiter Klasse. Hier ein Abriss der wichtigsten Wirtschaftsgeschichten.

Freitag gegen 15 Uhr hört man sie manchmal ganz leise runterplumpsen. Es sind die Steine von den Herzen der diversen Pressesprecher und Vorstandsassistenten. Dann geht nämlich Hanna Kordiks „Kordikonomy“ online. „Schönes Wochenende“, heißt es dann nur für alle, die von Kordik nicht mit einer Kolumne bedacht werden. Vorige Woche war die Novomatic dran. Auch ein Glücksspielkonzern kann nicht immer Glück haben. „Was Novomatic und FPÖ verbindet“, lautete der Titel. Kordiks Fazit: So einiges.

Unsere Arbeitsmarktexpertin Jeannine Hierländer hat sich angesehen, wie es die Österreicher so mit der Arbeitszeit halten. „Österreich, das Land der Halbtagsjobs“, heißt die Geschichte. Und sie erzählt von den vielen Facetten der Teilzeit und davon, dass erstmals seit vielen Jahren wieder mehr Vollzeitjobs geschaffen werden.

Wo andere auf Agenturen angewiesen sind, greifen wir zum Telefon, rufen etwa unseren China-Korrespondenten Felix Lee an und fragen ihn: „Wie ist das jetzt mit den Seltenen Erden und dem Handelsstreit?“ Und der schickt uns dann einen ellenlangen Text und titelt „Pekings mächtigste Waffe im Handelsstreit“. Ganz frisch, völlig glutamatfrei - sprich journalistisch vom Feinsten.

Und dasselbe gilt natürlich für Jürgen Streihammer in Berlin. In seinem jüngsten Stück „Der Berliner Häuserkampf“ beschreibt er die neuesten Facetten der deutschen Enteignungsdiskussion, natürlich mit viel Lokalkolorit untermalt. Das macht dann richtig Spaß.

Am Thema Wohnen - Sie werden es vielleicht bemerkt haben - sind wir ja richtig dran. Matthias Auer hat sich diese Woche mit dem Wifo-Ökonomen Michael Klien getroffen. Der hat nämlich in einer Studie untersucht, ob die Milliarden an Wohnbauförderung tatsächlich dort ankommen, wo sie ankommen sollen. „Mieter erster und zweiter Klasse“ lautet die Geschichte. Und Sie werden es vermutlich ohnehin vermuten: Der Wohlfahrtsstaat fördert nicht immer die Ärmsten.

So und jetzt keine Ausreden von wegen Hitze und so. Nachlesen, dann meinetwegen ab ins Bad. Schönes Wochenende!