US-Justizministerium angeblich vor Ja zu Fusion T-Mobile-Sprint

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Laut "New York Times" zeichnet sich Zustimmung zur geplanten Milliardenfusion von T-Mobile USA und Sprint ab. Beide Konzerne müssen demnach aber Teile ihres Geschäfts verkaufen.

In den USA zeichnet sich einer Zeitung zufolge die Zustimmung des Justizministeriums zu der geplanten Milliardenfusion von T-Mobile USA und Sprint ab. Allerdings müssten beide Konzerne dafür zahlreiche Verkäufe tätigen, um den Aufbau einer neuen Mobilfunkgesellschaft zu ermöglichen, berichtete die "New York Times" am Donnerstag unter Berufung auf drei mit den Plänen vertraute Personen.

Unter anderem sollten Funkfrequenzen verkauft werden. Die Unternehmen könnten sich in der kommenden Woche mit den US-Bundesbehörden abschließend einigen, hieß es.

Die Aktien der beiden Unternehmen legten nach der Veröffentlichung des Berichts zu: T-Mobile stieg im Verlauf um ein Prozent, Sprint um 3,5 Prozent.

Die Telekom-Tochter und ihr Konkurrent Sprint haben dieses Mal für ihren Fusionsplan mit einem Volumen von 26 Milliarden Dollar (23,03 Mrd. Euro) die Unterstützung der Branchenaufsicht FCC signalisiert bekommen. Das Justizministerium hat jedoch noch kein grünes Licht gegeben. Neun Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington DC haben zuletzt gegen die Pläne geklagt.

(APA/Reuters)