Das Finanzspielzeug der Generation Krise

Vor sechs Jahren schrieb die „PamS“ erstmals über Bitcoin. Heute ist rund um Kryptogeld eine Industrie entstanden. Wozu es gut sein soll, ist zwar unklar. Aber das stört niemanden.

Mit Kryptowährungen verhält es sich wie mit den Kardashians. Man hat schon mal von ihnen gehört, aber niemand weiß wirklich, wozu sie gut sein sollen. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem die „Presse am Sonntag“ im Jahr 2013 erstmals über Bitcoin berichtete. Damals hatte der Preis einer digitalen Münze gerade eine aufregende Bubble hinter sich.

Bitcoin war binnen eines Jahres von 15 auf rund 1200 Dollar gestiegen. Ein Plus von 10.000 Prozent. Es folgte, was folgen musste: Ein Crash auf bis zu 200 Dollar. Bitcoin schien genauso schnell wieder zu verschwinden, wie es aufgetaucht war. Die Medien hakten das Phänomen ab. Tulpenblase!


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