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Wie Rot-Grün den Wohnbau behindert

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Die von der rot-grünen Stadtregierung in Wien beschlossene Novelle zum sozialen Wohnbau erweist sich als kontraproduktiv. Denn nun werden Baugrundstücke gehortet.

Wien. Nicht nur in Berlin, sondern auch in Wien wird viel über leistbares Wohnen diskutiert. Im nächsten Jahr wird in der Bundeshauptstadt auch ein neuer Gemeinderat gewählt. Es ist davon auszugehen, dass Wohnen eines der Hauptthemen im Wahlkampf sein wird. Um bei ihren Wählern zu punkten, hat die rot-grüne Stadtregierung im Vorjahr eine Novelle der Wiener Bauordnung beschlossen. Damit soll der soziale Wohnbau gefördert werden. Vor allem die Grünen setzten sich dafür ein. Demnach gilt bei Um- und Neuwidmungen von Grundstücken die Vorschrift, dass zwei Drittel der dort errichteten Neubauwohnungen für den sozialen Wohnbau reserviert werden müssen. In bestehende Widmungen wird nicht eingegriffen.