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Im Keller: „Burgunder Cuvée Grüne Ader 2017" von Norbert Bauer

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Ein Wein, von dem man sich gern auch noch ein paar Flaschen zur Seite legt.

„Ganz unter uns", sagt Norbert Bauer. „Im Keller mach ich gar nix mehr. Macht schon alles der Willy." Der ist schließlich auch schon 24, hat sich in Kalifornien und Australien den letzten Schliff geholt – und jetzt zeigt er seinem Vater, wie er sich einen Weinviertler Burgunder vorstellt. „Burgunder Cuvée Grüne Ader" heißt das Projekt. „Grüne Ader" steht für natürlich, aber auch für die Grüne Grenze zwischen Weinviertel und Tschechien.

Schließlich liegen die Weingärten direkt am einstigen Eisernen Vorhang. Ja, und irgendwie will Willy Bauer mit dieser Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder wohl auch Grenzen überwinden. Internationaler Touch, sprich kleines Holzfass, und dennoch viel Frische und Frucht. ­Herausgekommen ist ein sehr molliger, kräftiger und dennoch eleganter Wein. Ein Wein, von dem man sich gern auch noch ein paar Flaschen zur Seite legt. Und sonst? Norbert Bauer: „Ich muss jetzt dann den Rasen mähen." Kompetenzen neu geordnet. Generationswechsel geglückt.

Norbert Bauer, „Burgunder Cuvée Grüne Ader 2017", 18 Euro, www.bauer-wein.com