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Wenn der Fleischer zum Rind kommt

Johannes Kienzer (links) und Alois Kiegerl von der Initiative zur stressfreien Schlachtung auf der Koralm haben mit neun Kollegen eine mobile Schlachtanlage entwickelt.
Johannes Kienzer (links) und Alois Kiegerl von der Initiative zur stressfreien Schlachtung auf der Koralm haben mit neun Kollegen eine mobile Schlachtanlage entwickelt.(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Elf steirische Bio-Bauern haben die Initiative für stressfreie Hofschlachtung gegründet und die erste mobile Schlachtanlage entwickelt. Das verbessere auch die Qualität des Fleisches.

Wir machen uns sehr viele Gedanken über unser Essen, speziell, wenn es sich um tierische Lebensmittel handelt. Dann wird darüber diskutiert, wo die Tiere aufwachsen, wie sie dort leben oder wo ihr Futter herkommt. Nur eines lassen wir dabei gerne aus: Die Schlachtung. Immerhin ist es kein schönes Thema. Niemand macht das gerne, und keiner möchte beim Essen daran erinnert werden, dass das köstliche Stück Fleisch einmal ein lebendiges Tier war. Das geht gar so weit, dass Fleisch möglichst wenig an seinen Ursprung erinnern soll. Es kann nicht nur am Geschmack liegen, dass sich viel mehr Menschen für Fischstäbchen erwärmen können, während Innereien häufig auf eine gewisse Skepsis stoßen.

Aber schön langsam rückt auch das Thema Schlachten in das Bewusstsein der Konsumenten. Denn wer sich dafür interessiert, wie Tiere leben, will vielleicht auch wissen, wie sie sterben. Und sichergehen, dass das möglichst kurz und schmerzlos war.

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