Umbau von Creditanstalt-Zentrale: Fitnesskette zieht in Tresorräume ein

Sanierung der ehemaligen Creditanstalt-Zentrale am Schottentor startet.
Sanierung der ehemaligen Creditanstalt-Zentrale am Schottentor startet.PEMA Holding

Der größte Mieter wird ein Anbieter von Mietbüros sein. Auch ein Spar-Gourmet wird im ehemaligen Bankgebäude eingerichtet.

Nun startet der Umbau der ehemaligen Creditanstalt-Zentrale am Schottentor in Wien. Die fast 24.500 m2 (Bruttogeschoßfläche) sind aber schon fast komplett vermietet. Der Anbieter von Mietbüros ("Co-Working Anbieter") Spaces übernimmt 9.000 m2. McFit wird im Keller bei den ehemaligen Tresorräumlichkeiten ein Nobel-Fitnesscenter einrichten. Im Erdgeschoss zieht ein Spar mit exklusivem Angebot ein.

Der Markt- und Gastronomiebetrieb soll spätestens im Herbst 2020 starten, der restliche Teil des Hauses voraussichtlich bis Ende 2020. Davor müssen sich die Wiener aber auf eine Einrüstung des Gebäudes einstellen. Diese soll Ende des Sommers erfolgen und wird rund 10 Monate bestehen bleiben, teilte die Pema-Holding, die mit der Umsetzung des Projekts betraut wurde, am Mittwoch mit.

780 Fenster werden erneuert

Die Pema-Holding befindet sich im Eigentum der Familien Schafferer und Koch (Kika-Leiner-Gründer), den Privatstiftungen der Familie Koch gehört seit 2015 auch die Immobilie. Die Renovierung und das Konzept der Nachnutzung achte darauf, "der historischen Substanz der ehemaligen Creditanstalt-Zentrale gerecht zu werden", heißt es in der Aussendung. Mit dem Denkmalschutz werde eng zusammengearbeitet. Erneuert werde nicht nur die Haustechnik, sondern auch auf den 6 Stockwerken rund 780 Fenster sowie 100 historische Räume. Der verantwortliche Architekt ist Heinz Neumann.

Das in den Jahren 1909 bis 1912 errichtete repräsentative Bankgebäude wurde zuletzt von der Bank Austria genutzt, die im Jahr 2002 mit der Creditanstalt fusioniert hatte.

(APA)

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