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Klimanotstand – wer hat's erfunden?

Extinction Rebellion protest in Vienna
Weltweit rufen immer mehr Städte den "Klimanotstand" aus - auch, um sich selbst zum Handeln zu zwingen.(c) REUTERS (Lisi Niesner)

Nach der niederösterreichische Stadt Traiskirchen will auch Innsbruck den „Notstand“ ausrufen. Aber woher kommt die Idee eigentlich? Und ist der Klimanotstand nur Symbolik? Traiskirchens Bürgermeister Babler ist überzeugt, dass "kein Stein auf dem anderen“ bleibt. Von seiner SPÖ wünscht er sich mehr Einsatz.

Wien/Traiskirchen. Es hat eine Weile gedauert, bis er in Österreich angekommen ist: der Klimanotstand. Am Montag hat ihn nun der Gemeinderat in Traiskirchen (nach der steirischen Gemeinde Michaelerberg-Pruggern) als erste Stadt Österreichs ausgerufen. Auch Innsbruck will, wie am Donnerstag bekannt wurde, in den „Notstand“. Die österreichischen Städte folgen damit einem weltweiten Trend. London, San Francisco, Prag – vor allem im vergangenen Halbjahr stieg die Zahl der sich im „Notstand“ befindenden Städte enorm.

Angefangen hat alles in Australien im Jahr 2016.