Formel 1: Eigener Lauda-Bereich in Spielberg-Fanzone

Niki Lauda ist der einzige Österreicher, der in Spielberg ein Rennen gewonnen hat
Niki Lauda ist der einzige Österreicher, der in Spielberg ein Rennen gewonnen hatAPA/ERWIN SCHERIAU

Im Gedenken an den im Mai verstorbenen, dreifachen Formel-1-Weltmeister Niki Lauda wird in Spielberg eine eigene Fanzone gewidmet.

Nach dem Ableben von Niki Lauda wird die Legenden-Parade beim Grand Prix von Österreich kommenden Sonntag ohne den dreifachen Formel-1-Weltmeister über die Bühne gehen müssen. Dafür ist dem einzigen österreichischen Sieger des Heim-Grand-Prix im Rahmen der Fahrzeug-Ausstellung in der Spielberger F1-Fanzone ein eigener Bereich gewidmet.

Dort wird unter anderem der originale McLaren-Rennwagen gezeigt, mit dem Niki Lauda 1984 in Österreich gewonnen hat. Ein weiteres ehemaliges Lauda-Auto ist an anderer Stelle der Strecke zu sehen. Außerdem steht auch der Tunnel, der vom Rennstrecken-Eingang ins Fahrerlager führt, ganz im Zeichen des am 20. Mai dieses Jahres verstorbenen Wieners.

Lauda hinterlasse auch beim Formel 1 Grand Prix am Spielberg eine große Lücke, heißt es in einem Statement der Rennstrecke in der Steiermark. "Österreichs Motorsport-Ikone wird immer Teil der Formel-1-Familie und der heimischen Rennstrecke sein. Seit der Rückkehr der Königsklasse nach Österreich, 2014, hat Niki Lauda fast jede Legends Parade auf dem Red Bull Ring mit seiner Teilnahme beehrt und bereichert. Freunde, Kollegen und Weggefährten werden das Andenken an Niki Lauda auch bei der Legends Parade 2019 in Ehren halten", heißt es außerdem.

Am kommenden Renn-Wochenende sind zudem weitere Gesten geplant, die Fans, Teams und Piloten beim Großen Preis von Österreich 2019 gleichermaßen die Gelegenheit geben, gemeinsam der Legende Niki Lauda zu gedenken. "Niki Lauda ist ein Mythos. Er ist der einzige Österreicher, der hier ein Rennen gewonnen hat. Es ist nur natürlich, dass die Rennstrecke eine Würdigung durchführt", sagte Laudas Weggefährte und ehemaliger Rennfahrer-Kollege Helmut Marko.

(APA)