Obama-Berater: "Euro-Zone vor Problem der Auflösung"

(c) Reuters (Kevin Lamarque)
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Paul Volcker, Ex-Notenbankchef und Berater von US-Präsident Obama, hält den 750 Mrd. schweren Euro-Rettungsschirm für eine Gefahr: "Die Disziplin in der Wirtschafts- und Haushaltspolitik wurde bisher nicht belohnt".

Paul Volcker, Ex-US-Notenbankchef und Berater von US-Präsident Barack Obama, befürchtet ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone, berichtet "Financial Times Deutschland". Er hält den 750 Milliarden schweren Euro-Rettungsschirm für eine Gefahr: "Die Disziplin in der Wirtschafts- und Haushaltspolitik wurde bisher nicht belohnt". Er warnt daher: "Die Euro-Zone steht vor dem Problem der Auflösung".

Dennoch zeigt sich Volcker laut Finanz-Nachrichtenagentur "Bloomberg" optimistisch, was die Zukunft des Euro anbelangt. "Wird die ökonomische und finanzielle Notlage durch ein wirtschaftlich und politische stärker integriertes Europa gelöst?", fragt er und kommt zu dem Schluss: "Ich hoffe es, weil ich an den Euro glaube".

(Red.)

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