Kein Cockpit für Österreicher

Der GP von Österreich zieht seine Runden durch ein Naturidyll, Österreicher ist aber auch diesmal in Spielberg keiner am Start.
Der GP von Österreich zieht seine Runden durch ein Naturidyll, Österreicher ist aber auch diesmal in Spielberg keiner am Start.APA/AFP/JOE KLAMAR

Österreich hat eine große Formel-1-Tradition mit 15 Fahrern, zwei Weltmeistern, dem Grand Prix in Spielberg, einem Teambesitzer, zwei Teamchefs, einem Hauptsponsor und wichtigen Zulieferern. Seit 2010 aber fährt kein Österreicher mehr mit, es fehlen Talente, Geld, Lobbying und Vertrauen. Auf Spurensuche in der Boxengasse.

Die Formel 1 dreht heute ihre Runden in der Steiermark. Mit RB Racing fährt sogar ein Rennstall unter rot-weiß-roter Flagge. Mit Dietrich Mateschitz ist ein Österreicher als Teambesitzer unterwegs, mit Andreas Weißenbacher sponsort einer ein komplettes Team (BWT, Racing Point). Der Spielberg-Ring feiert sein 50-Jahr-Jubiläum im Rennsport, das zeugt von großer Tradition. Österreich stellt mit Jochen Rindt und Niki Lauda sogar zwei F1-Weltmeister – allerdings ist nach Christian Klien, der damals noch für das HRT-Team fuhr, kein österreichischer Pilot mehr in der höchsten Klasse des Motorsports unterwegs. Gründe dafür gibt es sonder Zahl. Dazu ist das Fahrergeschäft limitiert mit zehn Teams, also 20 Cockpits.

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