"Betrügst du mich?": Frage nicht nötig

Per Video und per Ortung überwachte der Detektiv den untreuen Ehemann. Für den illegalen Teil der Observation muss der Überführte aber nicht zahlen.
Per Video und per Ortung überwachte der Detektiv den untreuen Ehemann. Für den illegalen Teil der Observation muss der Überführte aber nicht zahlen.(c) Getty Images/Mykhailo Polenok/EyeEm

Ehebruch. Ein Partner darf den anderen überwachen lassen, ohne ihn zuvor nach der Affäre zu fragen. Der Überführte müsse dann trotzdem die Detektivkosten zahlen, sagt das Höchstgericht.

Wien. Wer einen Detektiv einsetzt, um seinen untreuen Ehepartner zu überführen, darf die Kosten für die Überwachung auf den solcherart Überführten abwälzen. Doch nun hatte ein untreuer Ehemann eine Idee, wie er den Forderungen seiner Frau entkommen könnte. Er erklärte, dass der Detektiveinsatz unnötig gewesen sei. Denn er hätte seine außerehelichen Aktivitäten doch ohnedies sofort zugegeben, wenn seine Frau ihn nur danach gefragt hätte. Aber kann man sich so von der Zahlung befreien?