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Innenpolitik

Was wird aus den türkisen Quereinsteigern?

Maria Großbauer, Opernball-Organisatorin und Kultursprecherin der ÖVP.
Maria Großbauer, Opernball-Organisatorin und Kultursprecherin der ÖVP.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Im Wahlkampf 2017 sollten die Neuen auf der türkisen Bundesliste bloß eines nicht sein: ÖVP-Politiker. Mittlerweile sind sie es. Und die Frage ist: Bleiben sie das auch?

Das Wahlkampfteam von Sebastian Kurz hatte schon im Sommer 2017 eine gewisse Vorliebe für Spannung und Dramatik. Die Bundesliste für die Nationalratswahl, so wie die anderen Parteien, einfach beschließen und präsentieren? Sicher nicht. Man wollte den langwierigeren, aber öffentlichkeitswirksameren Weg gehen: Jede Woche gab es einen Termin, an einem anderen Ort, mit Sebastian Kurz – und einem seiner neuen Kandidaten. Vorzugsweise jemandem, der noch nicht in der Politik Karriere gemacht hatte, oder zumindest nicht in der ÖVP. Es sollten Quereinsteiger sein. Man wollte immerhin keine klassische Partei mit Bewerbern aus dem eigenen Apparat sein. Sondern eine Bewegung.

Und in diesem Sommer? Noch will niemand in der ÖVP verraten, ob das Projekt wiederholt wird. Ende Juli wird die Bundesliste für die Nationalratswahl wahrscheinlich fixiert, bis dahin will man der Entscheidung des Obmanns nicht vorgreifen, heißt es. Ein Blick auf die ehemaligen Quereinsteiger zeigt jedenfalls: Nicht immer ging das Experiment auf.