Der ÖSV gliedert den Langlauf unter der Leitung von Stadlober aus

Alois Stadlober steht dem Verein vor, der seiner Tochter weiterhin Sport auf Weltspitzen-Niveau ermölichen soll.
Alois Stadlober steht dem Verein vor, der seiner Tochter weiterhin Sport auf Weltspitzen-Niveau ermölichen soll.HELMUT FOHRINGER / APA / picture

Als Folge der "Operation Aderlass“ samt Dopingskandal während WM in Seefeld wird die Langlauf-Sparte zu einem eigenständigen Verein.

Nach dem Doping-Skandal bei der Heim-WM in Seefeld lagert der Österreichische Skiverband (ÖSV) seine Langlauf-Sparte in einen eigenen Verein aus. Wie der ORF in "Sport Aktuell" am Mittwoch berichtete, soll diesem vom ÖSV finanzierten Verein Alois Stadlober als ehrenamtlicher Obmann vorstehen.

Zweck ist einerseits die Förderung des Nachwuchs sowie einer Weltcup-Gruppe um Teresa Stadlober. "Ich bin sehr froh, dass mich der ÖSV in der Hinsicht weiter unterstützt", meinte Stadlober. Verbandspräsident Peter Schröcksnadel hatte im Frühjahr nach Ende der Saison eine neue Struktur für den Langlauf bereits angekündigt. Es werde keine Kader mehr geben, "keine Spitzentrainer, aber Teresa Stadlober wird betreut", hatte Schröcksnadel gesagt.

Bei der WM der Nordischen in Seefeld war im Winter durch die Polizeiaktion "Operation Aderlass" ein Doping-Netzwerk um den deutschen Sportarzt Mark S. aufgedeckt worden. Unter anderem gaben die österreichischen Langläufer Max Hauke, Dominik Baldauf und Johannes Dürr Doping mit Eigenblut zu. Auch andere Sportarten waren betroffen.