Drei mal Gleichenfeier am Erdberger Mais

"3rd Berg" in der Paragonstraße.
"3rd Berg" in der Paragonstraße.6B47

In der Paragonstraße im dritten Wiener Bezirk erfolgten kürzlich drei Dachgleichen im Stadtentwicklungsgebiet Erdberger Mais.

Nahe den Wiener Gasometern entstehen derzeit in Kooperation von 6B47, der Österreichisches Siedlungswerk Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft (ÖSW) und der Gemeinnützige Bauvereinigung „Wohnungseigentum“ GmbH (WE) bis 2020 die Projekte 3rd Berg, Paragonstraße 2 und Terragon.

 

Quartiersentwicklung mit Nutzungsmix

„Uns ist bewusst, dass wir als Immobilienentwickler Städte aktiv mitgestalten. Deshalb haben wir den Anspruch, über einzelne Projekte hinaus zu blicken und immer auch die Entwicklung der Stadt beziehungsweise des Stadtviertels als Ganzes mitzudenken“, erklärte 6B47 CEO Peter Ulm bei der Gleichenfeier. „Das Areal am Erdberger Mais birgt noch viel Potenzial. Uns ist besonders wichtig, neben attraktiven Wohneinheiten auch für einen passenden Mix an Infrastruktur für das gesamte Gebiet zu sorgen“. 

„Die Zurverfügungstellung von hochwertigem, aber leistbarem Wohnraum ist uns ein besonderes Anliegen, das an diesem zentralen Standort durch den Nutzungsmix der gemeinsamen Sockelzone, die um einen zentralen, begrünten Innenhof angeordnet ist, optimal ergänzt wird“, ergänzte ÖSW-Vorstand Michael Pech.

 

Die Projekte im Detail

Das 6B47 Projekt „3rd Berg“ ist ein zwölfgeschoßiges Wohngebäude mit 115 freifinanzierten Mietwohnungen mit flexiblen Grundrissen und den Wohnungen zugeordneten Freiflächen. Das Gesamtobjekt 3rd Berg wurde bereits Mitte 2018 an den Investor Erste Immo KAG verkauft. Im Erdgeschoß wird ein Kindergarten entstehen.

Das von 6B47 Wohnbauträger und WE gemeinsam realisierte Wohnbauprojekt „Paragonstraße 2“ wird über rund 100 freifinanzierte Eigentumswohnungen sowie Flächen für Geschäftslokale und Büros in der Sockelzone verfügen, die auch ein Angebot für die junge StartUp-Scene bieten werden. Alle Wohnungen bieten Freiflächen in Form von Balkonen oder Terrassen. Das Projekt verfügt über einen Gemeinschaftsraum, eine Waschküche und einen Kinderspielraum im Haus sowie einen Kleinkinder- und Jugendspielplatz im Innenhof. Die gemeinsame Tiefgarage mit 62 PKW-Stellplätzen wird teilweise mit E-Ladestationen ausgerüstet sein. Das Projekt hat bei den Käufern sehr starken Anklang gefunden und konnte bereits zur Gänze verwertet werden.

Das nördlich gelegene freifinanzierte Mietwohnungskonzept „Terragon“ vom ÖSW wird ebenfalls als elf-geschoßiger Wohnturm umgesetzt. Hier entstehen in Zusammenarbeit mit den Architekten Josef Fink und Markus Thurnher sowie dem Architekturbüro Soyka/Silber/Soyka 74 freifinanzierte Mietwohnungen mit zwei bis vier Zimmern und Wohnflächen zwischen 51 und 111 m². Die Grundrisse der größeren Einheiten verfügen über ein zusätzliches Badezimmer und einen gesonderten Abstellraum. Großzügig geplante Balkone – teilweise mit Fernblick in den Wiener Prater – erweitern den Wohnraum ins Freie.