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Heidi Göess-Horten plant Museum in Wien

Heidi Göess-Horten
Heidi Göess-Hortenimago/SKATA

Die Milliardärin soll für ihre Kunstsammlung das Stöcklgebäude im Hanuschhof neben der Staatsoper und der Albertina gekauft haben.

Zuletzt war der Name von Heidi Goëss-Horten durch das "Ibiza-Video" in der Öffentlichkeit präsent - hatte der damalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache darin doch die heute 78-Jährige als eine der prominenten Spender an FP-nahe Vereine genannt, wofür er sich später entschuldigte. Nun lässt die Mäzenin mit einem geplanten Museum für ihre Sammlung aufhorchen, das im Wiener Zentrum entstehen soll.

Die Milliardärin hat demnach das Stöcklgebäude im Hanuschhof neben der Staatsoper und der Albertina gekauft, das einstmals im Besitz der Bundestheater stand und vor zwei Jahren an eine Beteiligungsgesellschaft veräußert wurde, wie der "Kurier" berichtet. Auf rund 2.000 Quadratmetern soll demnach die Horten-Kunstcollection gezeigt werden, die im Vorjahr bereits im Leopold Museum für einen Besucherrekord sorgte.

Anfang 2022 soll das neue Museum laut "Kurier" eröffnet werden, das sich in den Räumlichkeiten des einstmaligen Staatsopernmuseum befinden wird. Die von Horten zum Wettbewerb geladenen Architekten sollen ihre Entwürfe bereits im Herbst präsentieren.

>> „Kurier"-Bericht

 

(APA)