Bühne

Steven Cohens: „Ich bin keine radikale Dragqueen auf Drogen“

Schrilles Outfit für einen leisen, sensiblen Künstler: Steven Cohens Performance ist seinem verstorbenen Lebensgefährten Elu gewidmet.
Schrilles Outfit für einen leisen, sensiblen Künstler: Steven Cohens Performance ist seinem verstorbenen Lebensgefährten Elu gewidmet.(c) Akos Burg

ImPulsTanz. Zum Wiener Tanzfestival kommen ab 11. Juli Klassiker, Newcomer, Österreichisches auf die Bühne – und Steven Cohens beeindruckendes Solo. Im Interview gibt der südafrikanische Künstler preis, was ihn berührt und wovon er träumt.

Mit einem Blutbad wird diesen Donnerstag der ImPulsTanz im Volkstheater eröffnet. In Johann Kresniks bildgewaltiger „Macbeth“-Inszenierung, einer Rekonstruktion von 1988 (Bühnenbild: Gottfried Helnwein; Musik: Kurt Schwertsik), spritzt und fließt der Lebenssaft und sammelt sich zu einem roten See. Kresnik verknüpft die Geschichte von Shakespeares mörderischem Feldherren mit der aktuellen Politik (inspiriert vom Skandal um den deutschen Politiker Uwe Barschel, um dessen Selbstmord sich bis heute Gerüchte ranken). Wie Barschel endet auch Macbeth in einer Badewanne. . .