Springer hält auch nach Investor-Einstieg an der "Welt"-Gruppe fest

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Die Angebotsfrist an die Aktionäre läuft bis zum 2. August. Der US-Finanzinvestor KKR hat mit Großaktionärin Friede Springer und Vorstandschef Mathias Döpfner eine strategische Partnerschaft geschlossen.

Die Zeitungen, digitalen Angebote und der TV-Sender der "Welt"-Gruppe stehen nach Angaben des Medienhauses Axel Springer auch nach dem geplanten Einstieg des Investors KKR nicht zur Disposition.

Eine entsprechende Vereinbarung im Übernahmeangebot von KKR für mindestens 20 Prozent der Aktien im Streubesitz sei ein Bekenntnis, dass die "Welt"-Gruppe ein "wesentlicher Teil der Zukunftsstrategie" von Springer sei, sagte Konzernsprecherin Edda Fels am Mittwoch.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte am Mittwoch berichtet, in der mehr als 200-seitigen Angebotsunterlage von KKR werde die Fortführung der "Welt"-Gruppe "unter der Voraussetzung einer angemessenen Steuerung der Ergebnissituation" festgeschrieben.

Konzernsprecherin Fels sagte dazu, alle Angebote von Springer seien langfristig an eine positive Ertragsentwicklung gekoppelt. An diesem Donnerstag wollen Aufsichtsrat und Vorstand eine Stellungnahme zur Angebotsunterlage von KKR abgeben.

Die Angebotsfrist an die Aktionäre läuft bis zum 2. August. Der US-Finanzinvestor KKR hat mit Großaktionärin Friede Springer und Vorstandschef Mathias Döpfner eine strategische Partnerschaft geschlossen. Mit dem Einstieg von KKR will sich Springer weitere Finanzmittel erschließen und sich von kurzfristigen Aktionärserwartungen lösen, hatte Döpfner den Schritt begründet.

(APA/dpa)