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Dolmetscher der Gerichte protestieren

Am 17. September werden keine Verhandlungen mit Gerichtsdolmetschern stattfinden.
Am 17. September werden keine Verhandlungen mit Gerichtsdolmetschern stattfinden.(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Am 17. September kommt es zur Arbeitsniederlegung.

Wien. Wegen der dürftigen Entlohnung und des deshalb bestehenden Personalmangels hat der Gerichtsdolmetscher-Verband eine Protestveranstaltung anberaumt: Am 17. September werden keine Verhandlungen mit Gerichtsdolmetschern stattfinden. Stattdessen werden Vertreter der Branche aus dem Alltag erzählen.

Unter dem Arbeitstitel „Misere bei Gerichtsdolmetschern“ hat Elisabeth Prantner-Hüttinger, Vorstandsmitglied des österreichischen Gerichtsdolmetscher-Verbandes, vorab einen Forderungskatalog präsentiert. Demnach sei der „Niedrigstverdienst für Spitzenleistung“ nicht mehr akzeptabel. Der Verband schlägt eine Gebührenreform vor. Derzeit verdienen zertifizierte Übersetzer 25 Euro pro Stunde – vor Steuern und Abgaben. (m. s.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.07.2019)