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Gläubiger stellen sich gegen Athen

Schon in der letzten Legislaturperiode hat das griechische Parlament eine Reihe kostspieliger Maßnahmen beschlossen.
Schon in der letzten Legislaturperiode hat das griechische Parlament eine Reihe kostspieliger Maßnahmen beschlossen.(c) REUTERS (ALKIS KONSTANTINIDIS)

Die Pläne der neuen Regierung in Athen, dem Wirtschaftswachstum mit Steuererleichterungen nachzuhelfen, stoßen bei den Kreditgebern auf Widerstand.

Athen. In der zweiten Woche nach Amtsantritt konnte die neue Regierung in Athen gleich einen großen finanzpolitischen Erfolg verbuchen. Sie hat den Vertrauensvorschuss, den ihr die Märkte entgegenbringen, in bare Münze umgesetzt und am Dienstag eine Staatsanleihe mit siebenjähriger Laufzeit aufgelegt, mit der sie 2,5 Mrd. Euro eingenommen hat. Die Rendite ist mit 1,9 Prozent geradezu sensationell niedrig. Damit hat Athen dieses Jahr insgesamt 7,5 Mrd. Euro aufgenommen und das Planziel für 2019 bereits erfüllt.