Serbe wollte mit Bombendrohung Rendezvous erreichen

Was die Frau wohl davon hielt? (Symbolbild)
Was die Frau wohl davon hielt? (Symbolbild)imago images / Future Image

Um eine Stewardess in der Stadt zu halten, gab ein hartnäckiger Bewunderer eine Bombenwarnung für ihren Flug aus. Stundenlange Durchsuchungen folgten.

Zu den großen Fragen der Liebe gehört ja immer die, welche Risiken man eingeht, wenn Raum und Zeit sich gegen einen stellen. Ein Serbe hat die Grenzen der Vernunft hier nun recht deutlich überschritten: Er löste am Flughafen von Belgrad einen Bombenalarm aus, um ein Treffen mit einer Stewardess zu erzwingen. Wie örtliche Medien  berichteten, gab der 64-Jährige gegenüber den Ermittlern an, er habe eine Lufthansa-Flugbegleiterin wiedersehen wollen.

Da er sie am Mittwoch nicht in ihrem Hotel angetroffen habe, sei er auf den Gedanken mit dem Alarm gekommen. Er habe den Flughafen Nikol Tesla angerufen und eine Bombendrohung ausgesprochen. Damit habe er die Frau in der Stadt halten wollen.

Die 130 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder ihres Fluges wurden nach dem Alarm in Sicherheit gebracht und mussten mehrere Stunden ausharren, bis Spezialkräfte die Maschine durchsucht hatten. Die Ermittler kamen dem Mann über die Telefonverbindungsdaten auf die Spur. Er kam in Untersuchungshaft und muss sich vor Gericht verantworten.