Grüne Kandidatur bei Nationalratswahl fix

Vorerst nur Zuseher
Werner Kogler will mit seiner Partei wieder ins Parlament einziehenAPA/ROBERT JAEGER

Die Partei konnte mehr als die 2600 notwendigen Unterschriften für eine Kandidatur aufbringen. Für den Einzug ins Parlament brauchen sie allerdings vier Prozent der Stimmen.

Die Kandidatur der Grünen bei der Nationalratswahl
am 29. September ist gesichert. Die Partei hat genug Unterstützungserklärungen gesammelt, um österreichweit am Stimmzettel zu stehen. 2.600 Unterschriften wären dafür notwenidg gewesen, beinahe 11.000 konnte man sammeln. Eigentlich hätte die Partei bis 2. August Zeit gehabt, genug Unterstützer hinter sich zu vereinen. Die Grünen waren 2017 aus dem Nationalrat geflogen.

Thimo Fiesel, der den Wahlkmapf der Grünen leiten wird, sieht nun zwar die erste Hürde genommen, aber „bis zum 29. September ist
es noch ein langer Weg". Intensiv wahlkämpfen werde man erst im
September, Spitzenkandidat Werner Kogler begibt sich Mitte August
auf Österreich-Tour.

Für die Rückkehr ins Parlament müssen nämlich noch weit mehr Wahlberechtigte gewonnen werden: Um die Vier-Prozent-Hürde zu nehmen, brauchen die Grünen (bei ähnlicher Wahlbeteiligung wie 2017)
rund 203.000 Stimmen. Bei der vorigen Nationalratswahl brachen sie
mit 192.638 Stimmen auf 3,80 Prozent ein. Vor zwei Monaten wählten
bei der Kür des Europaparlaments allerdings wieder 532.193 Österreicher (und hier lebende EU-Bürger) grün. Das würde bei der Nationalratswahl für um die zehn Prozent reichen.

 

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