Agilität für Unternehmen

Agil über Nacht, Folge 10

APA

Geschafft: Sie kennen jetzt die wichtigsten Rahmenstrukturen, mit denen man Unternehmen flächendeckend agil machen kann. Jetzt geht es an den Umbau.

Neun Folgen lang haben wir Ihnen nun Scrum, Kanban, Lean, das agile Mindset, SLAM, LeSS, SAFE, DAD und die Spotify Engineering Culture vorgestellt.

Nun geht es an die Umsetzung. Wenn Sie Kochrezepte mögen, wird Ihnen diese Schritt-für-Schritt-Anleitung gefallen:

  • Wählen Sie eine agile Rahmenstruktur, die zu Ihrem Unternehmen passt (Folgen 7 bis 9) oder entwickeln Sie eine eigene.

  • Entwickeln Sie eine Gesamtstrategie für die Implementierung, eine klare Roadmap, wie Sie von A (wo Sie heute stehen) nach B (agiles Unternehmen) kommen. Beteiligen Sie alle Stakeholder, insbesondere die Kunden.

  • Bestimmen Sie den Zeitrahmen.

  • Schreiben Sie ein Konsensdokument für alle Beteiligten (Vision und Prioritäten).

  • Schulen Sie alle Beteiligten.

  • Bauen Sie funktionsübergreifende Teams auf.

  • Definieren Sie das „Produkt“, also den Wert, den Sie dem Kunden ausliefern wollen. Darüber müssen sich alle einig sein.

  • Definieren Sie das „Done“, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit ein Produkt als fertig betrachtet werden kann. So simpel es klingt, über diesen Punkt gibt es jede Menge Streit.

  • Stellen Sie den Teams zur Verfügung, was sie für ihre Arbeit brauchen. Ihre eigene Rolle fortan ist eine dienende. Sie müssen darauf vertrauen, dass die Teams liefern werden.

Nächste Woche: Was alles schiefgehen kann

Die Anregungen zu dieser Serie stammen aus dem Buch von Doug Rose: Das agile Unternehmen.