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Ausbildung ist im Fußball das beste Geschäft

Diadie Samassekou
Diadie SamassekouGEPA pictures

100 Millionen Euro für sechs Spieler: RB Salzburg hat alles richtig gemacht.

Salzburg setzt im österreichischen Fußball wieder neue Maßstäbe. Just mit dem angeblich der Qualität des Spiels so abträglichen Geschäftsmodell als „Ausbildungsverein“ knacken die Bullen eine Schallmauer.

Einnahmen von 100 Mio. Euro für sechs Spieler untermauern die Philosophie, Talente günstig einzukaufen bzw. junge Kicker auszubilden und teuer zu verkaufen. Samassekou wechselt für 20 Mio. Euro zum BVB, Dabbur (Sevilla), Wolf (Leipzig), Lainer (Gladbach), Gulbrandsen (Başakşehir) und Schlager (Wolfsburg) spülten insgesamt 78 Millionen Euro in die Kassa.

Österreichs Liga erhält in Fachforen 250 Mio. Euro als Marktwert und staunt: Salzburg hat seit 2014 ein Transferplus von 210,9 Mio. Euro.

Freilich kontern Nostalgiker naiv, dass wieder das halbe Team (samt Trainer) weg ist, der x-te Neubeginn startet; gerade jetzt, wenn der Klub erstmals fix in der Champions League spielt. Doch Vernunft, Geschäftssinn und Euphorie überwiegen. Auch wird die nationale Titelserie eher nicht reißen.

Salzburg hat das beste Netzwerk, gute Trainer und Scouts. Spieler werden verkauft, neue in die Akademie gelotst. Dazu kommen Europacup- und Sponsormillionen: Salzburg hat mehr Geld denn je und bleibt auf diesem Erfolgsweg. Ausbildung hat Zukunft. Immer.


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