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RB Racing im Chaos von Hockenheim mit bestem Überblick

imago images / LaPresse

Zweiter Saisonsieg für Max Verstappen, aber auch starkes Toro Rosso machten Helmut Marko in Hockenheim stolz: "Es war eine Demonstration von Team, Max und Motor!"

Nach dem 61. Grand-Prix-Sieg ist man bei Red Bull Racing klar im Aufwind. Während Ferrari weiter kriselt, sorgte Max Verstappen am Sonntag in Hockenheim für den bereits zweiten Saisonerfolg. Auch für den neuen Motorenpartner Honda. "Ich habe gesagt, wir gewinnen in diesem Jahr fünf Rennen. Also wollen wir noch etwas machen", versprach Motorsport-Berater Helmut Marko prompt noch mehr.

Nur zwei Mal hat 2019 in der Formel-1-WM bisher nicht ein Mercedes gewonnen. Verstappen sorgte in Deutschland mit seinem achten GP-Sieg auch dafür, dass zum zweiten Mal in diesem Jahr bei der Siegerehrung auch die österreichische Hymne für das siegreiche Team zu hören war. Bei den "Bullen" war man sichtlich stolz darauf, das Wetter-Chaos in Deutschland am besten gemeistert zu haben. "Es war eine Demo Team, Max und Motor", lobte Marko im ORF-Fernsehen.

In der Tat hatte die Boxencrew von Red Bull bei Verstappen bis auf einen Reifenwechsel stets den Überblick behalten und der 21-jährige Pilot scheint deutlich gereift zu sein. "Entscheidend heute waren Reifenwahl und die Boxenstopps. Beides hat bei uns optimal geklappt, unsere Leute waren sensationell", ergänzte Marko, gab aber auch zu: "Es war ein Rennen, bei dem man nahe daran war, die Übersicht zu verlieren."

Sonderlob erhielt Verstappen, der nach seiner aufregenden Aufholjagd vor einem Monat in Spielberg auch in Hockenheim fast immer souverän war. Selbst der einzige Fehler des Niederländers war eher falschen Reifen zuzuschreiben. "Bis auf diesen Dreher ist Max fehlerfrei gefahren und hatte immer Reserven", so Marko.

Ohne die Probleme von Pierre Gasly (14.) hätte Red Bull in Hockenheim alle vier Autos in die Punkte gebracht. Denn Daniil Kwjat als Dritter und "Thai" Alexander Albon als Sechster zeigten auch im Zweier-Team von Dietrich Mateschitz groß auf. "Wir hatten natürlich auch Glück", gestand Franz Tost, Teamchef der Scuderia Toro Rosso. Auch der Tiroler freute sich speziell für den Motorenpartner Honda. Man habe den Japanern seinerzeit Siege mit Red Bull versprochen, wenn man sich davor auf Toro Rosso als Versuchskaninchen einlasse. "Das ist jetzt eingetreten", so Tost.

 

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