„Schredder-Affäre“: Der Reißwolf und die sieben Speicher

Christian Kern (l.) musste nach der Nationalratswahl 2017 das Kanzleramt an Sebastian Kurz übergeben.
Christian Kern (l.) musste nach der Nationalratswahl 2017 das Kanzleramt an Sebastian Kurz übergeben.(c) GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk

Auch unter Christian Kern wurden Festplatten vernichtet – allerdings nicht geheim. Kern selbst will das nicht gewusst haben.

Wien. Nicht nur unter der Führung von Sebastian Kurz, auch unter seinem Vorgänger, Christian Kern, wurden Festplatten des Kanzleramts geschreddert. Das ist seit Dienstag bekannt. Aber warum hat Kern noch vor Kurzem das Gegenteil gesagt? Und wieso darf man die Schredderaktion unter Kern nicht mit der unter Kurz gleichsetzen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.